Col Rodella, 2387 Meter
Talort:
Campitello
Höhe Talort:
1407 Meter
Höhenunterschied:
860
bis
1045
Meter
Start Richtungen:
Seilbahn:
Ja
Streckenflug:
Ja
Soaring:
Ja
Windenschlepp:
Nein
Walk and Fly:
Keine Angabe
Ski and Fly:
Nein
Drachen:
Ja
UL:
Nein
GPS Tal:
GPS Berg:
Qualität Fluggebiet:
Qualität dieser Seite:
Statistik:
Adoption (User):
Zuletzt bearbeitet:
12.02.2010
Populär ist das Revier in den Dolomiten auch als Ski-Ressort. Dementsprechend voll und touristisch erschlossen ist es. Die Seilbahn fährt allerdings nur bis Mitte Oktober! Doch die Bedingungen im Fassa-Tal erlauben atemberaubende Flüge - auch zur Abendzeit. Ihr solltet schon was drauf haben, zu gefährlich sind die Bedingungen, als dass Neueinsteiger sich den Gefahren aussetzen sollten.
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Bewertung der Fluggebiets- und der Seitenqualität
Download: Google Earth Dateien für Fluggebiet und Flugdaten (IGC, OLC)
Flug
Fantastische Abendflüge sind keine Seltenheit. Der Tagesflug ist dem Frühjahr bis Herbst vorbehalten (da sind die besten Bedingungen). Für Einsteiger sind doch die Vormittagsstunden empfehlenswert, im Sommer ist allerdings in den Dolomiten im Allgemeinen mit thermisch äußerst anspruchsvollen Bedingungen zu rechnen. Streckenflüge sind in fast alle Richtungen möglich, das Gebiet eignet sich vor allem für kleine aber äußerst feine späte "Herbststrecken" im September und Oktober. XC im Sommer sehr anspruchsvoll.
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Schwierigkeit
Sehr anspruchsvoll, da sich zwei Talwinde am Col Rodella treffen und vermischen:
1. Der Grödener Talwind aus dem Grödener Tal welcher von Norden her über den Sellapaß strömt und von Norden her auf den Col Rodella trifft. Dieser bildet im Bereich südlich der Kante des Oststarts ein Lee im Ostkessel des Col.
2. Der Fassa-Talwind aus dem Fassatal welcher von Südwesten her auf den Col Rodella trifft und östlich der markanten Kante 100m westl. der Seilbahn und generell hinter dem Gipfel ein großes Lee bildet welches ebenfalls deutlich bis in den Ostkessel des Col hineinreicht.
Beide Talwinde treffen und verwirbeln sich also im Ostkessel in welchen vom Oststart aus üblicherweise direkt hinein gestartet wird. Ab spätestens 12 Uhr und bei westlichen Windrichtungen generell daher nur am SW-Start starten.
Zur Windsituation kommt oft noch extrem starke Thermik, welche sich im Ostkessel sowie in dessen SO-Flanken ausbildet und dabei bereits vom Fassatalwind (der schon an der Seilbahn verleet) ordentlich zerissen und in Turbulenz versetzt wird. Die Thermik streicht dann an die Startkanten des Oststarts hoch, wo sie zusätzlich vom nördlichen Grödener Talwind erfaßt und weiter verleet wird. Ergebnis sind oft Windsituationen in denen alle Windspione im Ostkessel permanent wechselnde und uneinheitliche Windrichtungen anzeigen.
Lediglich am Vormittag dominiert oft noch die Thermik während die Talwinde noch weitgehend inaktiv sind. Nur dann kann am Ostkessel sicher gestartet werden. Grundsätzlich sollten alle Windspione eindeutig Südwind anzeigen wenn man vor hat dort zu starten.
Alle Startplätze sind als eher steil und auch wegen der meist eher hohen Windgeschwindigkeiten als anspruchsvoll zu bezeichnen.
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Walk and Fly
Ausgangspunkt:
Wegbeschreibung:
Sonstiges:
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Soaring
Soaringbedingungen:
Sehr gut möglich am Südhang unterhalb und vor der Südwand des Col Rodella. Der Fassatalwind steht fast jeden Tag - bei Süd- bis Westlagen oft von der früh weg - am SW-Start des Col an. Es kann dann sehr gut gesoart werden.
Vorsicht beim Einfliegen in die Rinnen westl. und östl. des Col Rodella. Hier drückt der Talwind hinein und erzeugt Düseneffekte, oft wird dort sehr anspruchsvoll ausßengelandet.
Die Bereiche östlich der Seilbahn liegen im Lee des Fassatalwindes, hier nur mit genügend sicherheitshöhe überfliegen, nie zu tief über und hinter die Seilbahn ins Lee der Startrippe fliegen!
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Wissenswertes
Seilbahn:
Betriebszeiten bis ca. Mitte Oktober, täglich von 9:00-18:00Uhr, Mittagspause jeweils von 12:30-14:00Uhr. Fährt zu jeder viertel Stunde, Fahrtdauer ca. 5Min.
Einzelfahrt 8,50Euro, sehr empfehlenswert sind die Panoramapässe 4 aus 7 (4-Tages-Pass, 36Euro) oder 6 aus 10 (6-Tages-Pass). Diese gelten auch für die Belvedere- sowie die Pordoi-Bahn.
Unterkunft:
Campitello di Fassa Tourist Office
Address: Campitello Matese (CB)
I - 86027
Tel. +39 (0)874/784 225
Anfahrt:
Von Innsbruck kommend über die Brennerautobahn (mautpflichtig) bis Klausen, durch das Grödnertal, St. Ulrich, St.-Christina, Wolkenstein über den Sellapass nach Canazei und Campitello.
Sonstiges:
Vom Sellapaß kann in ca. 30Min und 200hm auf den Col Rodella gelaufen werden. Toplandung am Paß beim Auto für sehr erfahrene Piloten möglich (Grödener Talwind aus Norden steht meist ab 12uhr dort an).
Meteo info hier
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Startplätze
Startplatz:
Col Rodella Oststart/Ostkessel
GPS-Koordinaten:
Startrichtung:

N
NO O SO S
Schwierigkeit:
schwer
Höhe über NN:
2485
Der Start liegt neben der Bergstation. Allerdings ist der Startkessel meist sehr frühzeitig vom Grödener Talwind vom Paß/Norden her als auch vom Fassatalwind von Westen her verleet!
Man fliegt bis man das Fassatal erreicht sowohl im Nordwind-Lee der Oststartkante als auch auf ca. 500m Länge direkt im Lee der SW-Startrippe am Südhang des Col Rodella. Zusammen mit der oft sehr starken Thermik im und vor dem Ostkessel ergeben sich somit extrem anspruchsvolle Flugbedingungen direkt nach dem Start mit wenig Bodenabstand!
Daher wird empfohlen, den Oststart ab spätestens 12Uhr sowie bei Süd- bis Westlagen generell zu meiden. Weniger versierte Piloten sollten grundsätzlich besser auf den Südweststart ausweichen.
Die Leesituation ist meist an den zahlreich vorhandenen Windspionen sehr gut erkennbar, da diese dann ständig uneinheitliche und wechselnde Windrichtungen anzeigen.
Startplatz:
Belvedere
GPS-Koordinaten:
Startrichtung:

W NW
Schwierigkeit:
mittel
Höhe über NN:
2330
Bei der Endstation der Bahn von Canazei.
Startplatz:
Col Rodella Südweststart
GPS-Koordinaten:
Startrichtung:

S SW W
Schwierigkeit:
mittel
Höhe über NN:
2300
Startplatz liegt ca. 100m unterhalb der Bergstation, etwas westlich davon am Fuß der Rodella Südwand. man erreicht ihn zu Fuß, indem man um die Bergstation herum unter der Seilbahn durch nach Westen läuft.
Der Startplatz liegt auf der markanten Rippe 100m westl. der Seilbahntrasse. Er ist im oberen Bereich sehr steil und sollte dort nur von erfahrenen Piloten mit hinreichenden Rückwärtsstartkenntnissen benutzt werden. Durch das harte und relativ lange Gras ist der sehr steile Startplatz schon fast mit einer Skisprungschanze zu vergleichen. Wer hier ausrutscht oder anders zu Fall kommt, läuft Gefahr, den gesamten Abhang herunter zu rutschen. Unten läuft die Rippe flach aus, dort kann dann nach Süden bis Westen gestartet werden.
Der Startplatz wird sehr früh aus Südwesten vom Fassatalwind angeströmt, daher findet man hier wesentlich überschaubarere Startbedingungen als am Oststart. Allerdings wird der Talwind dort oft recht stark, was die Bedingungen dort dann wiederum erschwert und gute Starttechniken vorraussetzt.
Vorsicht bei Nordlagen: Der Col Rodella wird dann oft komplett aus Norden vom Wind umspült.
Generell vorsichtig sein, wenn man aus dem Windschutz der Südwand heraus nach oben, Westen oder Osten herausfliegt. Man sollte bei jedem Start neben den Windspionen am Startplatz auch den Windsack auf dem Mast der Bergbahn beachten. Sehr oft steht der Wind aus dem Fassatal an und von oben (Norden) kommt der Wind vom Sellajoch hinzu.
Startplatz:
"Lokomotive"
GPS-Koordinaten:
Startrichtung:

SO S SW
Schwierigkeit:
mittel
Höhe über NN:
0
Über der Strasse zum Sellapass am Fuss der ersten Türme.
[Neuer Startplatz]
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Landeplätze
Landeplatz:
Campitello
GPS-Koordinaten:
Schwierigkeit:
mittel
Höhe über NN:
1440
Der Landeplatz liegt neben der Talstation. Die Wiese ist zwar riesengroß, allerdings bläst der Fassatalwind aufgrund der Talenge dort teils sehr kräftig. Nachmittags in jedem Fall deutlich luvseitig (westl. der Bahn) anfliegen um Spielraum nach hinten zu haben. Der LP ist außerdem sehr thermisch und von Bäumen begrenzt, daher sind die Landungen dort oft sehr ruppig, es muß dann sehr aktiv gesteuert werden im Anflug.
Wichtig: Die Drachen landen generell parallel neben der Stromleitung am Südrand der Wiese. Diesen Bereich bitte großräumig freihalten, Höhenabbau für GS am besten westl. (luvseitig) und nördlich der Wiese. Die Drachenlandeschneise großräumig den Drachen überlassen.
Bitte kein Groundhandling am LP, wenn Drachen im Landeanflug sind!
Landeplatz:
Notlandeplätze
Schwierigkeit:
Keine Angabe
Höhe über NN:
0
Auf verschiedensten Wiesen im Tal kann man runter gehen. Wenn man den starken Talwind aus West unterschätzt hat bietet sich leewärts des Hauptlandeplatzes hinter dem Bach und der Baumreihe gleich eine weitere große Wiese an der Straße vor Canazei an.
Wichtig: Hinter Canazei (Richtung Marmolada) nur in absoluten Notfällen landen. Der Talknick bei Canazei mit der ins Tal ragenden Waldrippe erzeugt dahinter ein äußerst ruppiges Lee. Beim Landen daher generell immer auf Talwind, Prallhänge und Leefallen achten.
[Neuer Landeplatz]
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Streckenflug:
Nein
Startplatz:
leicht
Landeplatz:
Keine Angabe
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658
Meter
Ort:
La Villa
Streckenflug:
Ja
Startplatz:
mittel
Landeplatz:
mittel
Start Richtungen:
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19.01.2006
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16 Votes
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1638 Hits
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| [Rainer K.] |
| Startplatz Piz La Villa auf der Skipiste (nur nach Goldel-Schluß erlaubt). |
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Zwei Startplätze nahe der Bergstation.
1. Startplatz: Startrichtung: West-Nord-West; Eher Klippenartig, bei gutem WInd aber machbar.
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