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Indienreise - Träume dein Leben oder lebe deine Träume - das ist deine Entscheidung. , 5.10.2003-4.11.2003

Einmal im Leben den Himalaya besuchen! Diesen Traum träumte ich schon als Dreikäsehoch. Ebensolang träume ich vom motorlosen Fliegen. Seit dem ersten Höhenflug mit einem Gleitschirm vor drei Jahren verbinden sich die beiden Träume zu einem einzigen: Gleitschirmfliegen im Himalaya.

Dauer: 5.10.2003-4.11.2003
 
Wie ist es, wenn ein Traum Wirklichkeit wird?

Ich will Euch auf diesen Seiten davon erzählen. Noch seht Ihr an dieser Stelle Bilder aus St. Gallen, aus der einzig wahren Bar in Campitello und von der Greina-Hochebene. Im Oktober 2003 soll sich das ändern. Am 5.10. fliege ich nach Delhi, und zwei, drei Tage später werde ich - inschallah - in Bir ankommen. Bir liegt 1480 müM im indischen Bundesstaat Himachal Pradesh. Es gibt dort viele Gleitschirmflieger, einen Weg zum Startplatz in Billing auf 2290 müM, einen Landeplatz, Reisfelder, ..., und ein Internetcafe. Wenn es dessen Infrastruktur zulässt, könnt Ihr hier erfahren, wie Anja mit den Adlern im Himalaya Kreise zieht.

Ich lade Euch ein, die Indienreise gemeinsam mit mir zu erleben.

Anja

St. Gallen, 26.09.2003

8. Oktober 2003

Endlich! Die Reisenden sind am Zielort angekommen.
Die ganze Nacht sind wir unterwegs. Anfangs schnurgeradeaus, später genauso konsequent in Links-Rechts-Kurvenkombinationen. Wegen des ausgesprochen zügigen Fahrstils der Inder - unser Busfahrer macht da überhaupt keine Ausnahme - erweisen sich diese Kurven als 100%ig wirksamer Schlafkiller, denn ich bin permanent gefordert, das Gleichgewicht zu halten: "aktiv Busfahren". In der Dämmerung erreichen wir die vorletzte Etappe, einen kleinen Ort, dessen Namen ich nicht behalten habe. Es gibt dort Affen! Die laufen auf der Strasse herum und geben lustige Laute von sich. Wir steigen nach den üblichen zähen Preisverhandlungen ins Taxi um und sind eine halbe Stunde später in Bir.

Für Didi ist es ein bisschen wie Heimkommen, und jeder kennt ihn hier in der Lama-Siedlung von Bir. Das kleine Cafe wird sofort geöffnet, als Didi anklopft. Wir erhalten ein feines Frühstück: Vegi-Omelett, Spiegeleier, Brot, Tschai (= süsser Schwarztee mit Milch). Nach und nach trudeln viele Menschen ein, die sich über die Rückkehr von Didi freuen. Die meisten Einwohner in der Siedlung sind Exiltibeter. Überall in den Gärten hängen darum Gebetsfahnen: mehr Windspione wurden noch nie in einem Fluggebiet gesichtet!

Am späten Vormittag machen sich drei Autos vollgeladen mit Gleitschirmtouristen auf den Weg zum Startplatz in Billing. Der Weg führt eine Dreiviertelstunde lang durch üppige Vegetation - bei angenehmen Temperaturen. Am Startplatz noch ein wenig Tschai, dann nehmen wir unser fliegerisches Tagesziel in Angriff: angesichts der zurückliegenden schlaflosen Nacht ist ein entspannter Sightseeing-Gleitflug über 1000 m Höhendifferenz zurück nach Bir angesagt. Die Luft ist heute recht feucht, eine Inversion ist sichtbar, die Thermik mässig, und die Basis kaum über Startplatzhöhe. In sicherer Entfernung vom Gelände entspanne ich mich, lasse die Bremsen los und knipse, was das Zeug hält. Das Auge kann sich gar nicht satt sehen an der Landschaft. Hinter mir hohe Berge ohne Ende, vor mir öffnet sich das Land mit Ortschaften, Flüssen, Reisfeldern. Auf dem Luftphoto seht ihr den Anflug auf Bir. Einer der beiden Landeplätze liegt am linken unteren Zipfel der Ortschaft.

Nach einer guten Viertelstunde bin ich sicher gelandet und freue mich aufs Duschen und das Mittagsschläfchen.

9. Oktober 2003

Bilder vom Startplatz "Billing" und andere Impressionen
Schon früh am Morgen setzt die Wolkenbildung ein. Beim Frühstück werweissen wir, ob sich der Weg zum Start überhaupt lohnt. Sieben entscheiden sich für die Bergfahrt mit dem Jeep. Die anderen entscheiden sich für Alternativen wie wandern, waschen, Wehwehchen auskurieren und verpassen einen ausgezeichneten Flugtag.

Zwar ist der Tag nicht streckenflugtauglich, denn in NNW baut sich ein Gewitter auf. Doch wir geniessen das Spiel unter, neben und in den Wolken. Nach fast zwei Stunden lande ich top, und wir trinken Tschai auf der Veranda. Beim zweiten Start hat das "Publikum" gewechselt: am Morgen fragte uns ein Touristenpärchen aus Utah übers Gleitschirmfliegen aus, nun gucken etwa zwanzig Einheimische zwischen acht und achtzig den Piloten aufmerksam zu und spenden Beifall bei gelungenen Starts.

Ich erkunde das umliegende Gelände und fliege dann Richtung Landeplatz "sunset spot". Unterwegs kreise ich in der Nähe des im Wald gelegenen Klosters über einem Schwarm von Raubvögeln. Beim Landeanflug bin ich fasziniert vom satten Grün der Felder und verstaue die Kamera gerade noch rechtzeitig, um mich auf die letzten Meter vor dem abgeerneten Reisfeld zu konzentrieren. Wie gestern schon überschätze ich den Wind. Die Gebetsfahnen flattern schon beim leisesten Hauch, anders als Schweizerflaggen. Auf dem leicht abschüssigen Feld sitzen tibetische Mönche und junge Männer, die den Feierabend geniessen. Eine Horde Jungs spielt Gleitschirmfangen. Mit mir ist's nicht so leicht, denn ich bin etwas zu hoch und zu schnell. Sie freuen sich, als sie mir beim Zusammenlegen helfen dürfen und haben noch mehr Freude als wir uns die Photos ansehen, die ich von ihnen geschossen habe.

In der Ferne grollt schon länger der Donner, als auch der letzte von uns endlich landet. Wir packen gemütlich zusammen und trollen uns Richtung Cafe Emaho, dem bereits erwähnten Treffpunkt der Gleitschirmflieger. Der Rest des Tages vergeht wie üblich. (Kann man das am zweiten Abend schon so sagen?) Duschen, essen, internetten.

10. Oktober 2003

...wenn Engel in Indien reisen, landen sie im Reisfeld...
Heute wollen alle fliegen, zu elft fahren wir zum Startplatz. Als ich um zehn vor zwölf starte, sind Rico und Räto schon längst Richtung Manali unterwegs, etwa 40 km weiter im Nordosten, und nicht mehr zu sehen. Eric und ich fliegen hinterher. Zwei Kreten weiter kommen uns die beiden auf einmal wieder entgegen. Es scheint wohl nicht so gut zu laufen Richtung Manali. Eric fliegt noch zwei Rücken weiter. Er erzählt später, wie schwer es war zurückzukommen. Ich schliesse mich den Schweizern auf dem Flug in die Gegenrichtung an. Allerdings nicht, ohne vorher einige Kreise mit einem gefiederten Gefährten zu ziehen. Der Vogel, der etwa einen Meter Spannweite hat, fliegt bis auf Armeslänge an meinen Schirm heran.

Zu dritt kommen wir gut voran. Die beiden schnelleren Ozones zeigen mir an jedem Rücken die Thermik gut an, so dass ich sie beim Höhe machen wieder einholen kann. Doch ziemlich bald setzen uns die immer weiter wachsenden Wolken auch in diese Richtung eine Grenze. Zurück zum Startplatz. Ich erwische ein 8.9 m/s Steigen, fast ein wenig unheimlich... Für den heutigen Tag habe ich genug, und fliege ins Flache hinaus. Ich kehre zu spät, um den regulären Landeplatz zu erreichen, und suche mir ein abgeernetes Reisfeld in der Nähe des tibetischen Internates aus.

Hier sieht es friedlich aus: überall spielende Kinder, zufriedene Gesichter. Die Lehrerin, die mir freundlicherweise den Weg zurück weist, spricht prima englisch und erzählt mir, dass fast 1800 Kinder in der Schule in Suja untergebracht sind. Sie alle sind aus Tibet geflüchtet. (Aus anderer Quelle habe ich erfahren, dass die Flucht aus Tibet mit einem etwa zweimonatigen Fussmarsch verbunden ist. Viele überleben diese Strapaze nicht.) Ihre Eltern leben entweder in Tibet, oder die Kinder sind Waisen. Die jüngsten unter ihnen sind drei Jahre alt. Das Internat wird vom SOS-Kinderdorf gesponsert. Eine gute Sache, denke ich, und nehme mir vor, bald wieder etwas zu spenden.

Der Fussweg nach Bir führt vorbei an Reisfeldern, über einen Bach, unter Bäumen und Bambus entlang. Kurz vor dem Ort wird der Pfad von kleinen bäuerlichen Betrieben gesäumt. Hunde, Hühner, Kälber und Kühe; Frauen und Kinder bei der Feldarbeit. Maiskolben sind zum Trocknen auf den Dächern oder im Hof ausgebreitet. Im Ort angekommen, lädt mich eine kleine Gruppe indischer Frauen zum Tee ein. Wir machen ein paar Photos und lachen.

Auf dem offiziellen Landeplatz bietet sich ein ähnliches Bild wie gestern. Spielende Kinder, junge Inder, tibetische Mönche und westliche Gleitschirmflieger geniessen den Nachmittag. Einer nach dem anderen landet, und wohlbehalten kehren wir ins Dorf zurück. Dort erstehe ich ein Original weinrotes "Free-Tibet"-Wollplaid, denn die Abende im Garten des Emaho-Cafes sind schon recht frisch. Wieder staune ich über die Preise: für umgerechnet fünf Franken - Festpreis, in jedem Laden gleich, kein Handeln erforderlich - bekommt man diese schöne Decke. Der superfeine Kugelschreiber hat umgerechnet nur zehn Rappen gekostet. Wie funktioniert das?

Am Abend im Internetcafe bin ich wie immer gespannt, ob es neue Gästebucheinträge gibt. Ich freue mich sehr über Eure Einträge!

11. Oktober 2003

Manche Engel gehen uns verloren.
Im Wildkirchli daheim an der Ebenalp findet heute eine Gedenkfeier für Scotty Marion statt. Ich bin in Gedanken und im Herzen dabei. Scotty ist am 8. August zu seinem vermutlich letzten Flug von der Ebenalp gestartet. Nach dem Start wurde er noch am Chäserrugg gesichtet, sein weiteres Schicksal ist ungewiss. Alles Suchen blieb erfolglos. - Ich bin Scotty einige Male begegnet, zuletzt in den Tagen vor seinem letzten Flug.

12. Oktober 2003

...schon wieder fliegen...
Nach dem gestrigen Supertag ist heute schon wieder Flugwetter. Eine Inversion bremst jedoch die Thermikentwicklung, es wird kein Streckenflugtag. Zwar können wir bis auf 3100 m aufdrehen, doch damit kommt man hier ja noch nicht mal an die Gipfel des ersten Höhenzuges. Die Thermik ist mässig, und an der Inversionssperrschicht ruckelt es unangenehm.

So fliegen wir meist in der Nähe des Startplatzes, landen zum Teetrinken top und starten zum Nachmittagsflug. Wir nutzen den Landeplatz im Südosten von Bir, der etwas grösser und leichter anzufliegen ist. Allerdings scheinen die Bäume heute magische Anziehungskräfte auszuüben. Während der rot-weisse Schirm rechts im untersten Bild schnell befreit ist, benötigt der Pilot des gelben Schirms links mehr als zwei Stunden, bis das Material befreit ist. Der Baum hat eine Menge Dornen, und die Leinen hängen auf beiden Seiten des Baumes herunter. Bilanz: eine gerissene Leine, kleinste Löcher in der Kalotte und ein stark gestutzter Baum.

Als ich nach Hause komme, empfängt mich Tsering, meine Zimmerwirtin, mit der Frage, ob ich einen tibetischen Tee möchte. Die Neugier überwiegt, und sie bringt mir gesalzenen Tee. Traditionell wird er mit Yak-Milch serviert, hier war's wohl eher ein Rind. Aus dem oberen Stockwerk höre ich Pudscha-Gesänge. Mönche sind bei Tsering im Haus und sing-beten. Pudscha ist einmal im Jahr und dauert acht Tage. Heute ist der letzte Tag. Am Morgen waren die Mönche bei den Nachbarn. Um kurz nach fünf ist der Gesang vorbei, und fünf Mönche kommen zu uns in die Küche, wo sie von Tsering mit Momos, gefüllten Teigtaschen, bewirtet werden.

Ich zeige Tsering die Fotos, die ich heute aus der Luft von ihrem Haus gemacht habe. Wir machen noch mehr Fotos von ihr und ihrem fast zweijährigen Sohn. Ich verpasse den Aufbruch zur Party bei Debu und esse einmal mehr im Emaho-Cafe zu Abend.

14. Oktober 2003

Warum fliege ich? Um die Freiheit des Himmels zu erleben und die Schönheit der Erde zu sehen.

Mitte: Die Hänge sind mehrheitlich mit Rhododendron bewachsen, der im Frühling rot blüht. So ein ausgewachsener nordindischer Rhododendron ist kein kleiner Busch, sondern er wird durch eine Gruppe aus etwa fünf Stämmen gebildet. Die Stämme sind durchschnittlich fünf Meter hoch, bei einem Durchmesser von dreissig Zentimetern. Die Vegetationsgrenze - also dort, wo die Farbe Grün aufhört / hier nicht im Bild! - liegt nach eigenen unpräzisen Messungen bei 3400 m +/- 200 m. - Über die drei Piloten morgen mehr...


***

Die Attraktion des Tages in Billing ist der Start eines Dreisitzers. So etwas gibt es offiziell gar nicht, aber heute sehe ich, dass es funktionieren kann. Der Pilot hat die beiden halbwüchsigen Küchengehilfen aus dem Emaho als Passagiere. Zwei Helfer unterstützen den Start, der dann auch vorzüglich klappt.

Als der Triplace gestartet ist, gehe ich auch in die Luft. Es ist schon fast zwei Uhr nachmittags und der Tag verspricht nicht viel. Ich probiere aus, wie hoch man mit viel Geduld beim Warten auf die nächste Thermikblase steigen kann. Als ich nach einer halben Stunde auf 2900 m bin, kondensieren die ersten Wolken, und ich kann sehen, dass ich bereits auf Basishöhe bin.

Ich fliege los, und es geht jetzt recht zügig vorwärts. Am Wasserreservoir setze ich den Wendepunkt dieses kleinen Ausflugs. Obwohl ich auf dem Rückweg wesentlich tiefer fliegen muss, gelingt es mir, unerwartet und fast mühelos zum Startplatz zurückzukehren. Nach einer kurzen Pause folgt der zweite Flug: ich mache maximale Höhe, fliege ins Flache und beschliesse den Flugtag mit Spiralen und Wingover.

15. Oktober 2003

Der bisher längste und weiteste Flug: 3 Stunden 40 Minuten, 59 km
Wenig Wind, keine Wolken. Um viertel vor eins starte ich. Nach einer Viertelstunde bin ich bereits höher als gestern. Ich nehme mir vor, wie gestern Richtung Dharamsala zu fliegen - soweit es geht. Da die Thermik ab vier Uhr deutlich schwächer wird, bleiben mir gut drei Stunden. Im Vergleich zu gestern komme ich etwas schneller voran und kann höher fliegen. Unterwegs auf halber Strecke nach Dharamsala überlege ich, ob ich weiterfliegen oder umkehren soll. Ich entscheide mich fürs Umkehren, denn Honza, der gestern nach Dharamsala geflogen ist, hat vier Stunden für den Rückweg mit dem Bus gebraucht.

Das Wasserreservoir, mein gestriger Wendepunkt, liegt heute etwa auf der Hälfte des Rückweges. Hier kommen mir Räto und Rico entgegen. Um halb vier bin ich sicher, dass ich den Landeplatz in Bir erreichen werde. Ich überhöhe den Startplatz, verzichte auf die Toplandung und fliege ins Flache hinaus. Am Landeplatz wollen Didi, Barbara, Honza, Eric und Mike wissen, wo ich war und gratulieren mir zu meinem Flug. Ich packe meine Sachen heute schnell ein. Als ich heim gehe, sind Rico und Räto noch nicht gelandet. Ob sie es wieder zurück schaffen?

***

Bir ist ein internationales Pflaster. Eine Stichprobe unter den derzeit anwesenden Piloten:

IT 3
UK 3
CH 3
AT 3
US 2
CZ 2
IN 2
DE 1
NL 1

Barbara Janickova kommt aus Prag und fliegt seit vier Jahren Gleitschirm. Sie ist mit ihrem Freund Honza hier. Die beiden sind bis Ende Februar auf einer Reise, die sie nach Nepal, Australien, Neuseeland, Chile und Venezuela führen wird. Im Internet haben sie die Adresse der hiesigen Flugschule herausgefunden und beschlossen, auf gut Glück nach Bir zu fahren und zu sehen, ob man da wirklich fliegen kann. Barbara hat sich nicht viel von dem Ausflug in den Norden Indiens versprochen. Umso erstaunter war sie, als sie am Morgen nach der Ankunft so viele motivierte Piloten im Emaho Cafe antrifft. Und noch eine Überraschung: ein Bekannter sitzt da. Eric aus Kalifornien hat das Gleitschirmfliegen vor einigen Jahren bei Honza gelernt.

Räto Vitins ist Fluglehrer und aus Zürich nach Bir gekommen. Zusammen mit Rico will er bei passenden Bedingungen Biwakflüge unternehmen. Bei diesem Ausflug nach Indien werden sie vom Gleitschirmhersteller Ozone unterstützt. - Peter Nachbauer ist Fahrradmechaniker und kommt aus dem Vorarlbergischen. Er überwintert seit Jahren regelmässig in Bir. Sein Heimflug geht erst Ende Februar.

16. Oktober 2003

Wo sind Rico und Räto?
Sind Rico und Räto im Kloster topgelandet und schlafen dort? Beim Frühstück sind sie nicht anwesend. Als ich am Startplatz einen Funkcheck mache, meldet sich Rico. Die beiden sind auf dem Startplatz in Dharamsala. Wohin sie heute fliegen, haben sie noch nicht entschieden.

***

Cirren bedecken einen Teil des Himmels. Ein Teil der Piloten verspricht sich nicht allzuviel vom Wetter und unternimmt statt dessen einen Ausflug nach Tatapani, wo es heisse Quellen gibt. Mir geht es so wie meist in solchen Situationen: Da eine Chance auf einen guten Flug besteht, verzichte ich auf heisse Quellen. Ich habe auch schon die ägyptischen Pyramiden verpasst, weil ich lieber auf Wind zum Surfen gewartet habe...

Die Thermik ist heute nicht schwächer, aber etwas enger und rauher als gestern. Ich versuche mein Glück Richtung Manali, doch die Warmluftblasen sind schwer zu fliegen, und ich fühle mich nicht wohl. Als ich zurück über dem Startplatz bin, ein ungewohntes Bild. Statt ausgelegter oder zusammengeraffter Schirme nur eine leere Wiese. Alle anderen sind schon Richtung Dharamsala unterwegs. Ich mache mich auf die Aufholjagd. 10 km vor dem gestrigen Wendepunkt dreht der erste der vorausfliegenden Gruppe um. Kurz vor dem gestrigen Wendepunkt kehrt der zweite um. Ich schaffe es beinahe, Honza und Barbara einzuholen. Wir haben uns nicht verabschiedet, und die beiden machen sich direkt vom Startplatz aus auf die Reise. Ich beobachte noch, wie Honza an meinem Wendepunkt toplandet und wieder startet. Die anderen Schirme sind nicht mehr in Sicht.

Ich kehre an derselben Stelle wie gestern. Um halb vier bin ich sicher, dass ich den Landeplatz erreichen kann. Das GPS braucht frische Akkus. Bei einer Querung gelingt es mir, die Akkus zu wechseln. Ein Geier fliegt in meiner Nähe. Endlich, denke ich, kann ich ein paar Fotos von dem Tier und meinem Schirm machen. Zu früh gefreut, denn jetzt sind die Kameraakkus leer. Als ich diese auch noch gewechselt habe, ist der Geier verschwunden. Ich überhöhe den Startplatz und fliege ins Flache hinaus. Am Landeplatz keine Piloten, nur Kinder und eine grasende Kuh.

***

Bir fiebert dem Pre-Paragliding Worldcup entgegen, der am 28. Oktober beginnen soll. Jeden Tag treffen neue indische Piloten ein, die teilnehmen wollen. Seit Tagen werde ich von verschiedenen Seiten darauf angesprochen, dass meine Anmeldung angeblich nicht eingetroffen sei und ich das Formular doch erneut ausfüllen solle. Indientypisches Durcheinander in administrativen Dingen? Ich beschliesse, abzuwarten und Tee zu trinken, und darauf zu vertrauen, dass eine ausländische Frau notfalls auch kurz vor dem Start die Startgebühren zahlen darf, die immerhin um ein Vielfaches höher sind als die der einheimischen Piloten.

21. Oktober 2003

Sieben erobern Manali.

Die Basis ist heute hoch, in den wenigen Wölkchen über den hohen Gipfeln ist eine Westwindtendenz erkennbar. Die Ablösungen kommen stetig und oft, noch ist kein Thermikdummy in der Luft. Ich mag nicht länger warten, und gehe als erste raus. Mit Leichtigkeit kann ich schon am Startplatz gute Höhe machen. Für heute habe ich mir vorgenommen, einen Weg in die höheren Berge zu finden. Von Andy habe ich mir vor ein paar Tagen erklären lassen, wie man das am besten anstellt.

Ich überlege gerade, ob ich das erste Tal hinter unserem Startplatz queren soll - es ist wirklich eine Überlegung wert, denn hier gibt es kaum noch Landemöglichkeiten, und die Windsysteme sind mir nicht vertraut - als ich sehe, wie Philippe und Nicolas aus Verbier das Tal bereits an einer weniger hohen und breiteren Stelle überwinden. Es sieht ganz so aus, als ob sie nach Manali fliegen wollten. - Wenige Sekunden später habe ich ein neues Tagesziel: Manali!

Die Landschaft unter mir ist unwirtlich. Erstmals fliege ich oberhalb der Baumgrenze. Ich kann gut verfolgen, wie die beiden vor mir an den erwarteten Stellen Thermik finden und die Verluste aus den Querungen wieder wett machen. Die Thermik ist stark und gut zu fliegen. Das mulmige Gefühl im Bauch verschwindet. Mein Vario zeigt bereits 4500 m an. So hoch bin ich mit dem Gleitschirm noch nie geflogen. Etwa auf halber Strecke liegt der höchste Gipfel dieser Route. Ich überhöhe ihn, und als ich kurz unterhalb der Basis weiterfliege, zeigt das Vario den Spitzenwert des Tages: 4820 m. Der Blick öffnet sich auf die schneebedeckten Kuppen im Nordosten.

Nach zwei Stunden kann ich abschätzen, dass ich das Kullu-Tal, in dem Manali liegt, erreichen werde, denn vor mir gibt keine grösseren Berge mehr. Ich geniesse jede Sekunde dieses aussergewöhnlichen Fluges. Die Landschaft, die sich vor mir öffnet, ist von atemberaubender Schönheit. Einmal mehr realisiere ich, wie sehr ich die fraktale Geometrie dieser Berge hier lieben gelernt habe. Fast jeder Gipfel geht zum Tal hin in mehrere Rücken über, die sich wie ein Flussdelta ihrerseits weiterverzweigen. Je tiefer man fliegt, desto mehr Rücken sind zu überqueren. An den Verzweigungen findet man mit schöner Regelmässigkeit Kessel, aus denen die warme Luft des Flachlandes aufsteigt.

Als ich die letzte Talquerung hinter mir habe, sehe ich, dass Philippe topgelandet ist. Dazu habe ich heute nicht den Mut. Aus Spass an der Freude soare ich einen Hang hoch - von 3000 m auf 3700 m - und suche mir dann ein schönes Plätzchen zum Landen aus. Kaum habe ich mich entschieden, saust ein roter Schirm mit angelegten Ohren an mir vorbei. Der Pilot - es ist Chicco, wie ich nach der Landung feststelle - scheint recht genau zu wissen, wohin er will, und so schliesse ich mich ihm an und folge ihm zu einem anderen Landeort.

Nach mir landet noch Olivier am selben Ort. Wir beglückwünschen uns zu unseren Flügen. Olivier erzählt, dass ein junger (und anscheinend unerfahrener) Adler im Spiel mit seinem Schirm frontal in dessen Leinen geflogen ist. Ein grosser Klapper ist die Folge. Der Vogel kann sich über die D-Ebene wieder aus den Leinen befreien und hält nun mehr Abstand. - Philippe und Nicolas haben wir aus den Augen verloren. Als wir zusammenpacken, queren über uns Andy und Gilles das Kullu-Tal und lassen sich mit dem Wind talaufwärts schieben.

Wir fahren mit einer motorisierten, dreirädrigen Taxirikscha ins Zentrum von Manali. Nach einem feinen Essen verabschiedet sich Chicco, er will einige Tage in Manali bleiben. Olivier und ich bummeln bis zur Abfahrt des Buses nach Dharamsala durch die Stadt und treffen Zavo, der vor zwei Tagen mit dem Bus nach Manali gefahren ist. Um sechs Uhr am Abend fährt der Bus ab. Um halb eins steigen wir an der Kreuzung nach Bir aus dem Bus. Der Taxifahrer, den wir aus dem Schlaf reissen, will 60 Rupies für die Fahrt. Nicht viel Geld, aber ein viel zu hoher Preis. Wir gehen die letzten drei Kilometer in der Nacht unter sternenklarem Himmel - der Orion strahlt besondert schön - nach hause.

***

Einen ganz lieben Gruss an Rico und Räto! Ihr habt wirklich was verpasst. Fliegen im, nicht nur am Himalaya. Doch die anwesenden Romands haben der Gleitschirmnation Schweiz alle Ehre eingelegt: von den sieben Manali-Piloten sind immerhin vier "echte" Schweizer, und ich bin eine "unechte".

23. Oktober 2003

Another lazy day in paradise
Flugwetter, wer hätte das gedacht! Die acht indischen Piloten setzen übungshalber einen Task nach Palampur und zurück an Billing vorbei nach Jodingar Nagar. Die Basis ist heute nicht so hoch. Wir fliegen nach Nordwesten, Richtung Dharamsala. Drei Kreten weiter kommt Philippe auf die Idee, eine idealgelegene Wiese zur Toplandung zu nutzen. Ein gutes Dutzend Piloten folgt ihm in der nächsten Stunde nach, und es herrscht auf einmal reges Treiben an einem Ort, an dem sonst nur Hirten zu finden sind.

Ich esse meine Wegzehrung, Fladenbrot mit Kartoffelfüllung, und mache mich auf den Heimweg. Über dem Startplatz spiele ich noch ein wenig am Gelände und versuche Photos von toplandenden Schirmen zu machen. Dann fliege ich ins Flache, denn ich habe mir vorgenommen, mein Lieblingsreisfeld - siehe 10.10., unteres Bild - heute wieder zur vergleichbaren Zeit aus einer vergleichbaren Perspektive zu fotografieren. Die Landschaft hat sich seit meiner Ankunft sehr verändert, statt sattem Grün herrscht jetzt erdiges Braun vor.

Am Landeplatz fange ich noch ein paar mehr oder weniger gelungene Endanflüge ein, ehe ich mich trolle. - Abends hilft mir Gilles mit der französischen Version des Manali-Fluges. Das Internet Cafe ist heute geschlossen, weil die Kommunikationsverbindungen seit vier Uhr nachmittags nicht mehr funktionieren. Als ich heim komme, entdecke ich eine Ameisenstrasse, die von den Resten des Fladenbrots quer über den Tisch, an der Wand entlang ins Badezimmer führt. Der für mich sichtbare Teil endet im Gulli des Waschbeckens. Um Mitternacht versuche ich mich an einem digitalen Filmchen über die Ameisenstrasse.

1. November 2003

Letzter Flugtag?
Es ist dunstig, und die Basis hängt früh schon tief. Heute gibt es noch einen Ziellandewettbewerb für die indischen Piloten. Ich fliege um zwölf raus, ein wenig durch die Wolken und halte mich nach den Wingover mit der Thermik im Flachen noch ein paar Minuten zum Fotografieren.

Ab zwei Uhr ist Preisverleihung. Tausende (!) von Menschen sind am sunset point versammelt, wohl auch mit immer noch mangelnder Elektrizität im Ort zu begründen. Ein hoher Politiker wird für die Preisverleihung erwartet. Irgendwann kommt er dann tatsächlich. Fernsehteams sind anwesend. Ich gebe ein Interview. Zwei Mädchen wollen ein Autogramm von mir. Einige Reden in Hindi, zum Schluss die Preisverleihung. Ich bekomme ein kunstvoll gerahmtes Bild, das Krishna und seine Lieblingsgespielinnen zeigt, und einen tibetischen Teppich, farbenfroh und handgearbeitet. Die Preise sind klasse, nur wie man die nach hause bekommt, kann mir keiner sagen...

***

Ein Auszug aus dem Schlussklassement bei insgesamt 27 Teilnehmern nach vier Tasks mit je 1000 Punkten:

1 Shorokhov Nicolay M RUS 4000
2 Kumar Adie M IN 3574
3 Murillo Xavier M FR 3540
4 Mallinson Jim M UK 3420
5 Kroll Anja F CH 3286
6 Chowdhry Debu M IN 3161
7 Vermeil Mathieu M FR 2981
8 Hiraki Keiko F JAP 2851
9 Roshan LaL Thakur M IN 2839
10 Dhindsa Gurpreet M IN 2783

***

Das ist ein Riesenerfolg für mich. Die Umstände waren mir hold: viele Flugtage zuvor und windstille Verhältnisse während des Wettkampfes haben dazu beigetragen, dass ich mit dem Gin Oasis viel, viel Spass hatte und den schnelleren Schirmen Paroli bieten konnte. Vermutlich bin ich durch diesen Sieg bei den Damen sogar für "richtige" Weltcups im nächsten Jahr qualifiziert.

Am Abend steigt die allererste Techno-Party, die Bir je gesehen hat. Zum Laufen ist's ein wenig zu weit, und so setzt Gilles sein Motorrad in Gang, bringt ein Kissen für die Beifahrerin und ab geht's über die frisch asphaltierte Strasse in die friedliche indische Nacht.

Epilog

... wenn Engel reisen...
Zu hause angekommen ist eine Woche nach mir auch der Teppich. - Seit meiner Rückkehr war ich vier mal fliegen. Zwei Flüge von der Hochalp, zwei in Fanas, insgesamt 35 Minuten in der Luft. What a difference.

***

Es gibt vieles, was ich nicht beschrieben habe.

Zum Beispiel das Internetcafe. Ein wichtiger Anlaufpunkt jeden Tag. Suresh ist der Eigentümer dort, und immer wenn wir uns sahen, fragte er nach meinen Flügen. Auch Jayram, sein Gehilfe, wollte die neuesten Stories hören und Bilder sehen. Manchmal blieb ich lange, weil wir viel Zeit mit Bilder angucken und Geschichten erzählen verbrachten. Dafür räumte mir Suresh einen kleinen Rabatt ein.

Zum Beispiel das Klosterleben. Vier Klöster im Ort, ein weiteres ausserhalb im Wald. Nonnen selten, Mönche allgegenwärtig im Stadtbild. Viele der Mönche sind Kinder oder Jugendliche. Sie führen dieses Leben nicht unbedingt aus einem inneren Bedürfnis heraus, sondern damit sie versorgt sind.

Zum Beispiel die Hunde. Fast jede Familie hat einen Hund, bei den Tibetern sind kleine weisse Kläffer am beliebtesten, denn weiss ist die Farbe des Glücks. Es gibt auch viele Strassenhunde. Anfangs war ich etwas ängstlich, wenn ich durch die vielen Hunde abends im Dunkeln nach hause gehen musste. Und verbellt wurde ich auch. Doch nach ein paar Tagen verebbte das Gebelle, denn die Hunde kannten mich mittlerweile. In der Nacht wacht man oft auf, weil ein Hund in der Nachbarschaft anschlägt, und dann zehn Kollegen in die Bellerei einfallen. Nach einiger Zeit ist dann wieder Ruhe. - Katzen sah ich nur sehr wenige. Sie sind ausgesprochen scheu, und näher als zehn Meter kam ich nie an eine Katze heran. So selten sie sind, so elegant sind sie. Gut in Form, zierlich, drahtig und schnell.

Zum Beispiel die Musik. Vielfältig. Sehr zu empfehlen: Hindipop, das Tibetprojekt von Buddhabar, und die Filmmusik zu "Thujko na dekuhn". - Mitgebracht habe ich nur eine Doppel-CD: "The Pain" von Lata Mangeshkar. Lata, wie sie in Indien genannt wird, oder "die Stimme Indiens", ist eine alte Dame mit einer Sopranstimme voll wunderbarer Elastizität. Die Rhythmik der Lieder ist kompliziert, und manche Stücke haben in meinen Ohren Jazzcharakter.

***

Auch das Paradies hat kleine Mängel. Am meisten zu schaffen machte mir die dauernde Veränderung in der Zusammensetzung der Leute. Es gibt solche, die seit Jahren im Land sind, solche, die seit Jahren regelmässig Monate dort verbringen, solche wie ich, die für ein paar Wochen kommen, und solche, die noch weniger Zeit dort zubringen. Es ist ein ständiges Kommen und Gehen. Wenn man morgens ins Emaho kommt, gibt es dort bestimmt neue Gesichter, und irgendwann kann man sich nicht mehr alle Namen merken. Kaum hat man sich an einen Menschen gewöhnt, heisst es schon wieder Abschied nehmen. - Freunde, von denen ich ein Foto habe, seht ihr hier.

***

Viele haben mich gefragt, ob ich wiederkomme. Ja, inschallah! Am liebsten im Frühling, denn ich möchte den Rhododendron blühen sehen. Und ich will lernen, die Thermik im Flachen zu fliegen. - Auf zu neuen Träumen!

St. Gallen, 16.11.2003

Anfahrt: 6. Oktober 2003

...wenn Engel reisen, kommen sie ans Ziel...
09:24 ab Frankfurt mit AI164

Normalerweise fliegt man von und nach Indien im Dunkeln. Dank der kleinen Panne der Air India reisen wir ausnahmsweise tagsüber. Über Asien fast keine Wolken mehr, und beim Showdown des Hauptfilms kündigt der Co-Pilot an, dass der Ararat gleich links in Sicht komme. Der Film ist sofort Nebensache. Zum Glück sitze ich am Fenster, zum Glück links. Der Anblick ist atemberaubend. Majestätisch erhebt sich der Ararat mit seinen schneebedeckten Flanken aus der Landschaft. In diesem Moment bin ich vollkommen glücklich. Mutter Erde ist schön! - Wir fliegen weiter über Irak, am Kaspischen Meer vorbei über den Iran. Teheran liegt leider auf der anderen Fensterseite...

21:24 an Delhi

Mit ziemlich genau achtzehn Stunden Verspätung erreichen wir unser erstes Ziel. Als wir durch die Passkontrolle kommen, liegen die Gleitschirmsäcke bereits wohlbehalten am Gepäckband. Was will man mehr? Katja, Michael, Didi und ich teilen uns einen Marushti-Kleinbus vom Flughafen nach Pahar Ganj, dem weltweit bekannten Backpacker-Zentrum in Delhi. Im Taxi Hindi-Pop mit maximaler Lautstärke, schwülwarme und orientalisch süsse Luft bläst durchs offene Fenster, der Verkehr ist genauso chaotisch, wie ich ihn von meinem letzten Besuch in Delhi vor drei Jahren in Erinnerung habe. Wir geniessen die Fahrt. Ein preiswertes Hotel ist schnell gefunden. Wir lassen den Abend im Dachgartenrestaurant bei Bananen-Lassi und Zitronengrastee ausklingen.

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Paragliding Reise Bericht Asien Indien ,Indienreise - Träume dein Leben oder lebe deine Träume - das ist deine Entscheidung.,Geier
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Paragliding Reise Bericht Asien Indien ,Indienreise - Träume dein Leben oder lebe deine Träume - das ist deine Entscheidung.,Mondlandschaft auf der 46 km Strecke von Billing nach Manali.
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Mondlandschaft auf der 46 km Strecke von Billing nach Manali.
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Räto Vitins/blaugelb,
Barbara Janickova/gelb,
Peter Nachbauer/blau
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Reiselandkarte
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Schlusszeremonie am Sunset Point
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7 km südlich von Manali ist das Kullu-Tal bereits gut zu sehen.

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